Andreas Tichay
Andreas

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Kurzzeitvergleich zwischen Cortison-Infusion und Cortison-Tabletten zur MS-Schubtherapie

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17.12.09 | Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) empfiehlt in ihrer aktuellen „Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose“[1] zur Schubtherapie eine hochdosierte intravenöse Cortison-Stoßbehandlung: Nach standardisierter, quantitativer neurologischer Untersuchung (EDSS und MSFC), Ausschluss eines akuten Infektes und Beachtung der Kontraindikationen für eine Kortikosteroidtherapie wird die intravenöse Methylprednisolon-Hochdosistherapie … möglichst innerhalb von 3 bis 5 Tagen nach Beginn der klinischen Symptomatik mit einer Dosierung von 1 g an 3 bis maximal 5 aufeinander folgenden Tagen unter Magenschutz und Thromboseprophylaxe begonnen.
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US-Forscher: Hasch hilft bei Multipler Sklerose

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NEW YORK (dpa). Extrakte der Cannabispflanze können einer neuen US-Analyse zufolge die Symptome von Multipler Sklerose lindern. Die Auswertung mehrerer Studien habe ergeben, dass eine bestimmte Kombination der Extrakte spastische Muskelbewegungen reduziere und die Mobilität der Patienten verbessere, berichten Shaheen Lakhan und Marie Rowland von der Global Neuroscience Initiative Foundation in Los Angeles.
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Langzeitauswirkung von Schüben auf die Gehfähigkeit bei MS

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Großangelegte kanadische Untersuchung

13.11.09 | Es ist wissenschaftlich erwiesen, das 85 Prozent aller Menschen mit MS mit einem schubförmig-remittierenden Krankheitsverlauf beginnen und dass die Mehrheit später in einen chronisch-progredienten Verlauf übergeht. Ein Schub ist definiert als Verschlechterung bestehender Symptome für mindestens 24 Stunden, ohne dass Fieber und/oder eine Infektion vorliegen. Weil die schubbedingten Verschlechterungen sehr häufig nach einigen Wochen wieder vergehen oder sich deutlich zurückbilden, ist es nicht klar, welchen Anteil MS-Schübe an der Behinderungszunahme haben und welche Rolle die Krankheitsprogression an sich dabei spielt.

Die Arbeitsgruppe um Dr. Tremlett, British Columbia, Kanada, hat zur Erforschung dieser Fragestellung die Krankenakten von insgesamt 2477 MS-Patienten ausgewertet. Der dokumentierte Zeitraum pro Patient betrug im Durchschnitt 20 Jahre, die Zahl der dokumentierten Schübe lag bei 11722. Die Wissenschaftler kamen zu spannenden Ergebnissen:

Diejenige Patienten, die innerhalb der ersten fünf Jahre nach Diagnosestellung einen (oder mehrere) Schübe hatten, hatten ein fast doppelt so hohes Risiko (eine statistische Größe, die nicht auf den Einzelfall zutreffen muss), bis fünf Jahre nach Diagnosestellung eine Gehhilfe (Stock) zu benötigen.
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Schweinegrippe und MS

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Das Thema „Schweinegrippe“ beschäftigt momentan wie kaum ein anderes die Republik. Auch die MS-Erkrankten.  Impfen oder nicht impfen, das ist die Frage, die viele in diesen Tagen umtreibt. Anders als der millionenfach erprobte Impfstoff gegen die saisonale Grippe (Influenza) handelt es sich bei den seit kurzem verfügbaren Impfstoffen gegen das A/H1N1-Virus (Auslöser der Schweinegrippe) um wenig getestete, im Schnellverfahren zugelassene Substanzen mit kaum klinischer Erfahrung.

Inzwischen verunsichern erste Presseberichte von teilweise schweren Nebenwirkungen und erschweren die Entscheidung für oder gegen eine Impfung.
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