Aus Giessen in die Welt

Andreas Tichay

UKE und Fraunhofer IME wollen gemeinsam neue Wirkstoffe gegen MS entwickeln

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME wollen den Weg für neue Therapien gegen Multiple Sklerose ebnen. Ziel eines gemeinsamen Vorhabens ist es, Wirkstoffkandidaten weiterzuentwickeln, die gezielt den Nervenzelltod verhindern, der für den fortschreitenden Behinderungsgrad bei Multipler Sklerose verantwortlich ist. Das Projekt wird mit 1,5 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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Update Multiple Sklerose: Die therapeutischen Möglichkeiten erweitern sich

Eine Reihe neuer Substanzen zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) steht derzeit in klinischen Studien auf dem Prüfstand. Der monoklonale Antikörper Daclizumab wurde 2016 neu zugelassen. „Das erweitert unsere Behandlungsoptionen bei schubförmiger MS. Jetzt müssen weitere Studien zeigen, welche Patienten besonders von dem neuen Medikament profitieren“, sagt Professor Ralf Gold. Eine große Herausforderung bleiben progrediente Verlaufsformen.
„Für bestimmte Patientengruppen wird voraussichtlich bald ein spezifischer Wirkstoff zur Verfügung stehen“, ergänzt Gold.

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