Augenuntersuchungen verbessern Früherkennung von Multipler Sklerose und Alzheimer
Untersuchungen des Auges sollen künftig die Diagnose und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen verbessern. Denn die Netzhaut liefert schon früh Hinweise auf krankhafte Veränderungen des zentralen Nervensystems. Bei den meisten Krankheiten verändern sich Zellen und Zellbestandteile bereits viele Jahre vor dem Auftreten erster Symptome.
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Gene, Entzündungen und die Rolle des Vitamin D bei MS
Zahlreiche Studien und Untersuchungen bestätigen schon länger, dass das Vitamin D eine Rolle bei Entstehung und Verlauf einer Multiplen Sklerose (MS) beim Menschen spielt. Auch im Tiermodell einer experimentell ausgelösten “MS” (EAE), konnten verschiedene hemmende Effekte von Vitamin D auf bestimmte Entzündungsstoffe (Interleukin-17 (IL-17)) nachgewiesen werden. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass durch Vitamin D, Entzündung gemildert oder verhindert werden könnte , was nicht nur für die MS, sondern auch für andere entzündliche Krankheiten wie rheumatoide Arthritis, Schuppenflechte, Autoimmun-Diabetes etc. eine Rolle spielen könnte.
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Bahnbrechende Erkenntnisse zur Ursache der Multiplen Sklerose
In einer der bislang umfangreichsten humangenetischen Studien haben u.a australische und neuseeländische Wissenschaftler genetische Variationen entdeckt, die für den Ausbruch der verheerenden Nervenerkrankung MS maßgeblich verantwortlich sind.
Nach jahrelanger Forschungsarbeit veröffentlichte das aus mehr als 250 Forschern aus 15 Ländern bestehende International Multiple Sclerosis Genetics Consortium (IMSGC) am 11. August 2011 seine Untersuchungsergebnisse in der renommierten Wissenschaftszeitschrift Nature. Australische Forscher der University of Melbourne und den Florey Neuroscience Institutes waren Teil des internationalen Teams. Neben den Wissenschaftlern spielten auch mehr als 1000 an MS erkrankte Australier, die DNA-Proben zur Verfügung stellten, eine große Rolle.
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Multiple Sklerose ist wohl tatsächlich eine Krankheit des Immunsystems
Internationales Forscherkonsortium findet 29 neue MS Genvarianten
Wissenschaftler haben 29 neue genetische Varianten identifiziert, die mit der Krankheit Multiple Sklerose assoziiert sind. Viele der Gene, die im Rahmen der Studie identifiziert werden konnten, gehören zum Immunsystem – das somit entscheidend ist in der Entwicklung der Krankheit. Heute wurde die Arbeit des internationalen Forscherkonsortiums unter Federführung der Universitäten Cambridge und Oxford in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Es ist die bisher größte genetische Studie zu Multipler Sklerose. Mehr als 250 Forscher in 23 Forschergruppen aus 15 Ländern – darunter auch eine Forschergruppe der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz – waren beteiligt.
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Bedingte Marktzulassung für Fampridin – Medikament für Verbesserung der Gehfähigkeit bei MS
Für das Medikament Fampridin mit dem Handelsnamen FAMPYRA® hat die Europäische Kommission deutschlandweit eine bedingte Zulassung erteilt. Das Präparat in Tablettenform wird voraussichtlich ab September 2011 erhältlich sein, weitere europäische Länder sollen folgen.
Erwachsenen Multiple-Sklerose Patienten kann das Mittel zu einer deutlich verbesserten Gehfähigkeit verhelfen.
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