MS und Schmerzen, ein oft unterschätztes Problem
Schmerzen sind bei der MS ein häufiges und schwerwiegendes Problem. Rund die Hälfte der MS-Erkrankten berichtet von Schmerzen, wie der MS-Experte Dr. Claudio Solaro, Neurologe am PA Micone Hospital in Genua, Italien, und die Sozial- und Gesundheitsforscherin bei der italienischen MS-Gesellschaft, Michele Messmer-Uccelli, vermelden. Allein die medikamentöse Therapie von Schmerzen bei MS macht schon rund ein Drittel aller medikamentösen Behandlungen von MS-Symptomen aus, physiotherapeutische und psychologische Behandlungen kommen noch dazu.
Weiterlesen
Augenuntersuchungen verbessern Früherkennung von Multipler Sklerose und Alzheimer
Untersuchungen des Auges sollen künftig die Diagnose und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen verbessern. Denn die Netzhaut liefert schon früh Hinweise auf krankhafte Veränderungen des zentralen Nervensystems. Bei den meisten Krankheiten verändern sich Zellen und Zellbestandteile bereits viele Jahre vor dem Auftreten erster Symptome.
Weiterlesen
Gene, Entzündungen und die Rolle des Vitamin D bei MS
Zahlreiche Studien und Untersuchungen bestätigen schon länger, dass das Vitamin D eine Rolle bei Entstehung und Verlauf einer Multiplen Sklerose (MS) beim Menschen spielt. Auch im Tiermodell einer experimentell ausgelösten “MS” (EAE), konnten verschiedene hemmende Effekte von Vitamin D auf bestimmte Entzündungsstoffe (Interleukin-17 (IL-17)) nachgewiesen werden. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass durch Vitamin D, Entzündung gemildert oder verhindert werden könnte , was nicht nur für die MS, sondern auch für andere entzündliche Krankheiten wie rheumatoide Arthritis, Schuppenflechte, Autoimmun-Diabetes etc. eine Rolle spielen könnte.
Weiterlesen
Bahnbrechende Erkenntnisse zur Ursache der Multiplen Sklerose
In einer der bislang umfangreichsten humangenetischen Studien haben u.a australische und neuseeländische Wissenschaftler genetische Variationen entdeckt, die für den Ausbruch der verheerenden Nervenerkrankung MS maßgeblich verantwortlich sind.
Nach jahrelanger Forschungsarbeit veröffentlichte das aus mehr als 250 Forschern aus 15 Ländern bestehende International Multiple Sclerosis Genetics Consortium (IMSGC) am 11. August 2011 seine Untersuchungsergebnisse in der renommierten Wissenschaftszeitschrift Nature. Australische Forscher der University of Melbourne und den Florey Neuroscience Institutes waren Teil des internationalen Teams. Neben den Wissenschaftlern spielten auch mehr als 1000 an MS erkrankte Australier, die DNA-Proben zur Verfügung stellten, eine große Rolle.
Weiterlesen


