Meine Erfahrung mit Akupunktur
Durch die starke Spastik im linken Bein, haben wir (mein Frau und Ich) uns entschlossen es mal mit Akupunktur zu versuchen. Im Internet hat meine Frau eine Adresse von einer chinesischen Heilpraktikerin in Gießen gefunden (mein Wohnort). Gleich nach der ersten behandlung spürte ich wieder mehr leben im Bein. Jetzt nach der mittlerweile 7. Behandlung ist mein laufen deutlich besser geworden.
Beta-Interferone: Therapie-Ende kann verstärkte Krankheitsaktivität begünstigen
31.03.11 | Dass die Beendigung einer MS-Behandlung mit einem immunmodulierenden Beta-Interferon eine wieder aufflammende Krankheitsaktivität (z.B. vermehrte Schübe) nach sich ziehen kann, hat sich jetzt in einer nicht kontrollierten Studie mit 43 Patienten gezeigt. Niederländische Forscher hatten diese Patientinnen und Patienten für durchschnittlich 34 Monate nach ihrem Therapieende beobachtet. Die Anwendungsdauer der Beta-Interferone hatte dabei in etwa 2 Jahre gedauert.
Weiterlesen
EU-Zulassung für Gilenya® als erstes orales MS-Medikament
Die EU-Komission hat das Präparat mit dem Wirkstoff Fingolimod für den EU-Raum zugelassen. Bereits vor 2 Monaten hatte der beratende Ausschuss der EMA (European Medicines Agency) seine Empfehlung für den Wirkstoff ausgesprochen. In der Schweiz, den USA, Russland und Kanada wird das Präparat bereits vertrieben. Das neue Medikament in Kapselform wird unter dem Namen Gilenya® auf den Markt kommen.
Laut Mitteilung des Pharmakonzerns Novartis vom 21.3.2011 ist das Medikament sowohl zur Therapie hochaktiver, schubförmiger MS als Zweitlinientherapie nach einer Behandlung mit Interferon-Beta, als auch für Patienten mit einer rasch fortschreitenden Form der Erkrankung zugelassen worden.
Gilenya® ist als erstes orales MS-Medikament in der EU eine Alternative zu Spritzen und Infusionen.
Quelle: Novartis / e-med GmbH
Schuppenflechtemedikament gegen Multiple Sklerose
Fumarate: Sonderstellung unter den Nerven-schützenden Wirkstoffen
Bochumer Zufallsfund macht jetzt Hoffnung auf schonende Therapie
Fumarsäuresalze werden seit langem gegen Schuppenflechte eingesetzt. Vor rund zehn Jahren äußerten Bochumer Forscher die Vermutung, dass sie aufgrund ihrer Wirkmechanismen auch bei Multipler Sklerose (MS) eine günstige Wirkung haben müssten. Nachdem Studien dies bestätigt hatten, arbeitete die Forschung mit Hochdruck daran, die genauen Wirkmechanismen zu klären. Das ist jetzt wiederum einer Bochumer Arbeitsgruppe gelungen: Fumarsäuresalze greifen nicht ins Immunsystem ein, sondern entgiften Radikale, die während des Entzündungsprozesses freigesetzt werden.
So schützen sie Nervenzellen. Neurologen der RUB-Klinik St. Josef Hospital um Prof. Dr. Ralf Gold und Dr. Ralf Linker berichten in der aktuellen online-Ausgabe des führenden Neurologie-Journals BRAIN.
Weiterlesen
Den Geheimnissen der Multiplen Sklerose (MS) auf der Spur
Insgesamt arbeiten 18 MS-Zentren in der Kohortenstudie zusammen.
Lähmungserscheinungen, Sehstörungen, Schwindel, Taubheitsgefühl oder schnelle Ermüdung – die Krankheit der 1.000 Gesichter, wie MS wegen der Vielzahl ihrer Symptome genannt wird, ist auch in ihrem Verlauf schwer berechenbar. Während ein Teil der Betroffenen weitgehend beschwerdefrei lebt, sind andere durch die Krankheit stärker beeinträchtigt, bleiben i.d.R. jedoch berufsfähig. Bei einer weiteren Gruppe verläuft MS von Beginn an so aggressiv, dass diese Patienten schwerste Behinderungen davontragen.
Warum das so ist und mit welchen Therapieformen frühzeitig der Krankheit entgegengewirkt werden kann, wollen Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) in einer Langzeitstudie herausfinden.
Weiterlesen




